Abriss & Rückbau - Platz schaffen für Neues
Vor jeder Sanierung kommt das Rausreißen - und das ist laut, staubig und erzeugt mehr Schutt, als man denkt. Ein eingespielter Betrieb macht das an einem Tag, inklusive Abtransport.
Was dazugehört
- Küchen und Einbaumöbel abbauen und entsorgen
- Bad und WC zurückbauen (Fliesen, Sanitär, Vorwände)
- Bodenbeläge entfernen: Fliesen, Parkett, Teppich, Estrich
- Nichttragende Wände und Verkleidungen abbrechen
- Bauschutt sortieren, abtransportieren und entsorgen
Was den Preis treibt
- Fläche und Material - Fliesen auf Estrich sind aufwendiger als Teppich
- Menge und Art des Schutts: Entsorgung macht oft ein Drittel des Preises aus
- Zugang: Stockwerk, Lift, Weg zum Container
- Ob Strom und Wasser vorher fachgerecht abgeklemmt werden müssen
- Baujahr - bei älteren Gebäuden ist eine Schadstoffabklärung nötig
Worauf du achten solltest
Tragende Wände nur mit Statiker und befugtem Baumeister - ohne das gibt es kein seriöses Angebot.
Bei Gebäuden vor 1990 kann Asbest in Böden, Klebern oder Platten stecken. Dann gilt ein eigenes Verfahren - frag danach, bevor gearbeitet wird.
Lass dir bestätigen, dass Schutt getrennt und ordnungsgemäß entsorgt wird, und wer den Container stellt.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Genehmigung?
Für den Rückbau im Innenausbau meist nicht. Bei tragenden Teilen, Fassade oder Wohnungseigentum (Zustimmung der Eigentümer) sehr wohl - im Zweifel vorher bei der Gemeinde fragen.
Wer entsorgt den Schutt?
Üblicherweise der Betrieb, inklusive Container oder Abtransport. Steht das nicht ausdrücklich im Festpreis, nachfragen.
Was ist mit den Nachbarn?
Lärmintensive Arbeiten sind an Werktagen tagsüber üblich. Hausordnung prüfen und Nachbarn vorab informieren erspart Ärger.
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